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2023

Madrigal

Aleotti, Casulana und Sciarrino

Vittoria Aleotti: Ghirlanda de madrigali a quatro voci

Vittoria Aleotti: Ghirlanda de madrigali a quatro voci

Titelblatt, Venedig 1593

Von der Mitte des 16. Jahrhunderts, bis im 17. Jahrhundert die Oper ihren Platz einnahm, galt das Madrigal als die angesehenste weltliche Gattung Italiens. Mit den wachsenden Anforderungen der Musik entstanden die ersten professionellen Vokalensembles außerhalb der Kirche.

Das Programm vereint Madrigale zweier Komponistinnen, die zu ihrer Zeit Pionierinnen waren, heute aber wenig bekannt sind. Maddalena Casulana (um 1544–um 1590) war die erste Frau der westlichen Musikgeschichte, von der eine ganze Sammlung eigener Werke im Druck erschien. Vittoria Aleotti (um 1575–nach 1620) ist wohl identisch mit Raffaella Aleotti, die auch nach ihrem Eintritt ins Kloster weiter komponierte.

Der alten Musik werden Madrigale unserer Zeit gegenübergestellt: Salvatore Sciarrinos 12 Madrigali.

Programm

  • Maddalena Casulana: Madrigale
  • Vittoria/Raffaella Aleotti: Madrigale
  • Salvatore Sciarrino: 12 Madrigali

Mitwirkende

  • Ditte Marie Bræin, Sopran
  • Frøydis Fegran Kopperud, Mezzosopran
  • Greta Andersberg, Mezzosopran
  • Martin Tornquist, Tenor
  • Halvor F. Melien, Bariton
  • Haakon Hille Hustad, Bariton
  • Julia Selina Blank, Dirigentin

Konzerte

  • 20. August 202319:00 Uhr
    Venskaben, Asker Asker Kammerkonserter
  • 24. August 202319:00 Uhr
    Oslo Ladegård, Oslo